Internationale Konflikte wirken sich weit über ihre Ursprungsregion hinaus aus. Besonders betroffen sind diejenigen, die ohnehin bereits mit großen Herausforderungen leben. Das beobachten wir zurzeit wieder in Indien. Das Land ist stark von Energieimporten abhängig. Rund 60 % des Flüssiggases (LPG) werden eingeführt, der Großteil davon über die Straße von Hormus. Durch den Nahost-Konflikt gingen die LPG-Importe im März um etwa 50 % zurück. Das führte zur schwerste Versorgungskrise des Landes seit Jahrzehnten.
Auch unsere 23 Hilfsprojekte in Indien sind davon betroffen. Besonders sichtbar wird das in einer unserer Grund- und Highschools. Rund 400 Mädchen und Jungen aus benachteiligten Kasten und indigenen Gemeinschaften besuchen hier den Unterricht. Für sie sind die täglichen Schulmahlzeiten weit mehr als nur eine warme Mahlzeit. Sie sind ein verlässlicher Bestandteil der Ernährung der ganzen Familie.
Um die Versorgung trotz der Engpässe sicherzustellen, mussten hinter dem Schulgebäude improvisierte Kochstellen mit Feuerholz eingerichtet werden. Was nach einer einfachen Notlösung aussieht, zeigt die Realität vor Ort sehr deutlich. Wenn Energiepreise steigen und Lieferketten ins Wanken geraten, sind zuerst diejenigen betroffen, die ohnehin am wenigsten haben.
Diese Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig flexible und schnell reagierende Projekte sind. Dank des Engagements unserer Mitarbeitenden vor Ort können wir weiterhin sicherstellen, dass die Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten und ihren Schulbesuch fortsetzen können.
Doch wir sind auf die Unterstützung von Menschen angewiesen, die dazu beitragen möchten, dass diese Kinder auch in Krisenzeiten versorgt werden. Jede Spende und jede Patenschaft hilft, den Alltag der Kinder und ihrer Familien ein Stück sicherer zu machen.
Unterstützen Sie unsere Projektarbeit und helfen Sie mit, dass Kinder trotz Energiekrisen täglich zur Schule gehen und eine warme Mahlzeit erhalten.
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