Vorschulen auf deN MüllhaldeN
Cebu City / Philippinen

 

*********************************************************************************************************************
CORONA UPDATE (09.04.2020):

Während Präsident Duterte mit drastischen Worten vor einem Brechen des Lockdowns warnt, spitze sich die Situation für die Menschen immer mehr zu. Grundsätzlich dürfen einzelne Personen zum Einkaufen das Haus verlassen. Dafür benötigen sie allerdings einen Pass, dessen Beantragung die Ärmsten bereits vor große Herausforderungen stellt. Ein weiteres Problem ist der ausgesetzte öffentliche Verkehr. Nur wer über ein eigenes Fahrzeug verfügt hat die Möglichkeit, zum Einkaufen auf den Markt zu kommen. Nicht zuletzt werden aber auch die verfügbaren Lebensmittel knapp und die Preise steigen kontinuierlich an.

Leider haben auch unsere Projektpartner vor Ort auf Grund der weitreichenden Einschränkungen große Schwierigkeiten, Hilfsangebote zu organisiern. Aktuell beschränkt sich diese auf direkte Nachbarschaftshilfe. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran, für alle
Familien aus unsere Projekten die Versorung mit Nahrungsmitteln und nötigenfalls Medizin anbieten zu können.
*********************************************************************************************************************.

Tausende Familien leben auf den großen Müllhalden der Hafenstadt Cebu City in unvorstellbar armen Verhältnissen. Sie wohnen in illegal errichteten Hütten aus Abfallmaterial, ihren Lebensunterhalt verdienen sie durch das Sammeln und Sortieren von Müll. Der Erlös reicht oft nicht einmal für das Essen aus. Viele der Menschen, besonders die Kinder, sind krank und unterernährt.  

Für rund 500 Kinder der Müllsammler unterhält die Aktionsgruppe „Kinder in Not“ inzwischen vier Vorschulen. Hier werden die Jungen und Mädchen unterrichtet, medizinisch versorgt und erhalten vitaminreiche Mahlzeiten.

Die Mütter helfen bei der Zubereitung des Essens und werden zusätzlich in wichtigen Dingen, wie Gesundheitsfürsorge, geschult.