behindertenheim Snehasadan
Sendhwa / Indien 

 

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CORONA UPDATE (09.04.2020):

1,3 Milliarden Menschen sind in Indien von der Ausgangsperre auf Grund der Corona-Pandemie betroffen. Unter dem landesweiten Stillstand leiden vor allem Tagelöhner und Wanderarbeiter. Nicht ohne Grund haben sie Angst davor, vor Hunger sterben und nicht wegen des Coronavirus.

Unser Behindertenheim Snehasadan ist von der Außenwelt abgeschlossen, um die Kinder und Mitarbeiter zu schützen. Zum Glück ist der Einrichtung ein kleiner, landwirtschaftlicher Betrieb mit Kühen, Ziegen, Hühnern, Obst- und Gemüseanbau angegliedert. So ist bis auf weiteres wenigstens die Versorgung der Kinder gesichert.
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Der Bundesstaat Madhya Pradesh gehört zu den ärmsten Flecken Indiens. Zu der ohnehin schon schwierigen Lebenssituation kommt hinzu, dass - wie in ganz Indien - viele Kinder körperlich und/oder geistig behindert zur Welt kommen. .  

In dem Behindertenheim Snehasadan werden 150 Mädchen und Jungen rund um die Uhr betreut und auf ein möglichst unabhängiges Leben vorbereitet. Für die Fünf- bis Zehnjährigen geht es darum, eine eigenständige, tägliche Routine zu erlernen: selbstständig zu essen, auf die Toilette zu gehen, sich anzuziehen und zu waschen. Der nächste Schritt ist die schulische Förderung, entsprechend den jeweiligen Möglichkeiten der Kinder. Nicht zuletzt stehen dann noch Sprach-, Neuro- und Physiotherapie auf dem Stundenplan. Alle Maßnahmen werden eingebunden in eine gute ärztliche Versorgung.

Aber nicht nur die Arbeit mit den behinderten Kindern selbst wird gefördert. Mindestens genauso wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Mütter und Väter müssen lernen, dass ihre behinderten Kinder Fürsorge und Liebe brauchen, um sich entwickeln zu können.

Eine ausfühliche Projektbeschreibung zum Download als PDF finden Sie hier.