Die Spenden aus Deutschland schaffen einen fruchtbaren Boden für die Entwicklung der philippinischen Müllkippenkinder.

2018 war ein ganz besonderes Jahr für Petra Weber und Helmut Rau, denn es gab gleich drei Jubiläen zu feiern. Das nahmen die beiden zum Anlass für eine großes Fest mit Familie und Freunden. Anstelle von Geschenken baten Sie ihre Gratulanten um Spenden. Dabei kamen stolze 635 Euro zusammen. Gisela Wirtgen nahm diesen Scheck - stellvertretend für die Akionsgruppe "Kinder in Not" - gerne entgegen. Das Geld soll, so wünschen es sich Petra Weber und Helmut Rau, den Vorschulkindern auf den Müllkippen von Cebu City zugute kommen.

Alles was die Menschen besitzen, die dort ihr Leben fristen müssen, stammt von der Müllhalde. Ihre Hütten sind aus Holzbrettern und Wellblechstücken zusammengesetzt, die Dächer lediglich mit einer Plane abgedeckt. Koch– und Essgeschirr, Kleidung, ja selbst Nahrungsmittel werden aus dem Abfall gefischt und verwertet. Der Verdienst aus dem Verkauf gesammelter, recyclebarer Gegenstände ist einfach zu gering, um sich ein anderes Leben leisten zu können. Einige Familien haben es sich regelrecht auf den Müllkippen eingerichtet und leben über Generationen in diesen Slums.

Mit einem Bildungsprogramm packt die Aktionsgruppe das Problem an der Wurzel. In den "Kinder in Not"- Vorschulen , lernen schon die Kleinsten ein Leben abseits von Müll, Armut, Gewalt, Drogen und Hoffnungslosigkeit kennen. Sie werden ärztlich versorgt, vitaminreich ernährt und auf die Schule vorbereitet. Später können die Mädchen und Jungen finanzielle Unterstützung beim Besuch einer staatlichen Grundschule erhalten.

Nähere Infos zu dem begünstigten Projekt gibt es hier!