Hilfe Zur Selbsthilfe in Alegria / Philippinen

Heute gehörte die St. Peter Academy zu den besten Schulen im Süden der Insel Cebu.

Für unzählige Schülerinnen und Schüler wurde hier bereits der Grundstein für eine besser Zukunft gelegt.

Eines der größten Probleme der Philippinen ist die extreme Armut weiter Teile der Bevölkerung. Regelmäßig wird das Land von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Erdbeben, Vulkanausbrüche, Taifune, Zyklone und andere Katastrophen zerstören wieder und wieder die primitiven Hütten und vernichten das wenige Hab und Gut der dort lebenden Menschen.

Vor 35 Jahren entschloss sich die Aktionsgruppe „Kinder in Not“ im ländlichen Süden der Insel Cebu, in der Großgemeinde Alegria, zu helfen. Was seinerzeit mit der Unterstützung für eine High School begann, entwickelte sich in den Jahren zu einem auf Langfristigkeit angelegten, breit gefächerten Hilfsangebot. 
Die vor der Schließung stehende, zum Teil abgebrannte High School, mit damals 270 Schülern, wurde wieder aufgebaut und unterrichtet heute 1.200 junge Menschen. Mehrere Vorschulen ín der Großgemeinde und Berufsausbildungsstipendien in Cebu City wurden angegliedert und sorgen als Gesamtpaket dafür, dass die Kinder und Jugendlichen gute Chancen auf einen qualifizierten Arbeitsplatz bekommen.
Da es in Alegria keine regelmäßige, medizinische Versorgung gab, eröffnete die Aktionsgruppe „Kinder in Not“ ein Krankenhaus und gliederte diesem Gesundheitszentren in den entlegenen Bergregionen an. Ein landwirtschaftliches Projekt wurde gegründet und geschulte Mitarbeiter bieten den Bauern Hilfe zur Selbsthilfe an. Dadurch sind die Farmer heute in der Lage, zumindestens die täglichen Mahlzeiten für ihre Familien zu sichern.

Die Entwicklungshilfe der Aktionsgruppe steht finanziell auf zwei Säulen:

  1. Aus den allgemeinen Spendengeldern wurden alle anfallenden Kosten der Vorschulen, der High School, des Berufsausbildungscenter, des Krankenhaus und der Gesundheitszentren finanziert.
    Wir freuen uns, dass diese auf langfristig angelegte Entwicklungsarbeit im Süden der Insel Cebu nun langsam beginnt, auf eigenen Füßen zu stehen. Zwischenzeitlich erhalten auf den Philippinen anerkannte, private Schulen eine staatliche finanzielle Unterstützung. Für die Junior High School unserer St. Peter Academy bedeutet dies, dass Kinder in Not im nächsten Jahr nur noch rund 50 % der Kosten der Einrichtung finanzieren muss. Bei unserer Senior High School der Einrichtung gehen wir davon aus, dass der staatliche Unterhalt bereits in 2 – 3 Jahren alle anfallenden Kosten deckt (zur Zeit müssen noch viele Einrichtungen gekauft werden).
    Eine tolle Entwicklung! Heißt dies doch für uns, das unsere regelmäßigen Kosten für die Hilfe in Alegria deutlich zurückgehen und wir neue Hilfsprojekte aufnehmen können.
  2. Was bleibt, sind die Kosten, die – wie auf den Philippinen üblich - von den Familien aufgebracht werden müssen. Dabei handelt es ich um Aufwendungen für Schulbücher, Schulmaterialien, die vorgeschriebene Schuluniformen und medizinischen Schuluntersuchungen. Um die mittelosen Familien hier zu entlasten, wurden allen Schülerinnen und Schülern Paten der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ zur Seite gestellt, die diese Kosten übernehmen.
    Da unsere Schulen nach wie vor bedürftige Kinder aufnehmen und deren Familien nicht in der Lage, diese Kosten selber zu tragen, bleiben die Schülerinnen und Schüler in Alegria weiterhin dringend auf die Unterstützung in Form einer Patenschaft angewiesen.


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