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Hilfe für Stammesangehörige auf Mindanao

Projekt:
Hilfe für Stammesangehörige auf Mindanao


Region:
Philippinen, Insel Mindanao, Provinz Cotabato


Ziel:
Verbesserung der Lebensumstände für die Urbevölkerung in abgelegenen Bergregionen


Maßnahmen:
Notfallhilfe
Verbesserung der Infrastruktur 
Förderung der Schul- und Berufsausbildung

Vertreibung, Ausgrenzung, Brandrodung und Landraub sind für die indigenen Völker der Philippinen keine Seltenheit. Es gibt rund 15 Millionen Filipinos indigener Abstammung – überdurchschnittlich viele von ihnen leben in Armut. Doch auch sie haben Anspruch auf Gleichberechtigung, grundlegende Menschenrechte, Bildung, Versorgung mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln und medizinische Versorgung.

In den abgelegenen Bergregionen der Insel Mindanao ist die Situation besonders schlimm. Der Konflikt zwischen den muslimischen Unabhängigkeitsanhängern auf dem Eiland und der philippinischen Regierung ist auch nach Jahrzehnten militärischer Auseinandersetzungen noch aktuell und erschwert die Hilfe für die Menschen. 

Unsere Hilfe für Stammesangehörige auf der Insel Mindanao ist breit gefächert. Im ersten Schritt haben wir dafür gesorgt, dass ein medizinisches Team mit einem geländetauglichen Fahrzeug ausgestattet wurde, um die Menschen in den abgeschiedenen Bergregionen mit überlebenswichtigen Medikamenten versorgen zu können. Im zweiten Schritt ermöglichte "Kinder in Not" den Bau von Brunnen und Wasserleitungen.

Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir jedoch, dass nur Bildung nachhaltige Chancen für eine bessere Zukunft schafft. Hier bauen wir aktuell eine neue, unabhängige Stammesgrundschule, sodass nun 140 indigene Kinder ihre Grundausbildung absolvieren können. Genauso wichtig ist es allerdings, auch dafür zu sorgen, dass die Qualifikation an dieser Stelle nicht endet. Bislang war der Weg in die nächstgelegene High-School und zur Berufsausbildung einfach zu weit, zu teuer und zu
gefährlich. Hier schafft ein kurzerhand umgebauter Transporter nun Abhilfe und übernimmt den Bustransfer. 

Impressionen

Nicht genug, dem Schwachen aufzuhelfen, auch stützen muss man ihn.

William Shakespeare