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Gesundheitsversorgung indigener Völker

Projekt:
Hilfe für Stammesangehörige


Region:
Philippinen, Insel Mindanao


Ziel:
Verbesserung der Lebensumstände der indigenen Bevölkerung in abgelegenen Bergregionen


Maßnahmen:
medizinische Versorgung
Notfallhilfe
Wasserversorung
Unterstützung bei Bauprojekten
Schulausbildung

Vertreibung, Ausgrenzung, Brandrodung und Landraub sind für die indigenen Völker der Philippinen keine Seltenheit. Es gibt rund 15 Millionen Filipinos indigener Abstammung – überdurchschnittlich viele von ihnen leben in Armut. Doch auch sie haben Anspruch auf Gleichberechtigung, grundlegende Menschenrechte, Bildung, Versorgung mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln und medizinische Versorgung.

In den abgelegenen Bergregionen der Insel Mindanao ist die Situation besonders schlimm. Der Konflikt zwischen den muslimischen Unabhängigkeitsanhängern auf dem Eiland und der philippinischen Regierung ist auch nach Jahrzehnten militärischer Auseinandersetzungen noch aktuell und erschwert die Hilfe für die Menschen. 

Besonders kritisch ist die Gesundheitsversorgung. Speziell Kinder und Babys sind auf wichtige Medikamente und Impfungen zum Schutz gegen tückische Krankheiten angewiesen. Das Ziel des Projektes auf der Insel Mindanao ist es, die medizinische Versorgung für die Landbevölkerung zu verbessern. Dazu gehörte zunächst einmal die Anschaffung eines Fahrzeuges, um die abgegelenen Ortschaften erreichen zu können. Das Team vor Ort - bestehend aus Ärzten und Zahnärzten - macht es sich zur Aufgabe, durch Untersuchungen, Diagnostik und Therapien in den abgelegenen Dörfern wichtige gesundheitliche Unterstützung zu leisten. Darüber hinaus gibt es Hilfe bei schweren Naturereignissen, beim Bau von Brunnen und Wasserleitungen sowie beim Kauf von Lern- und Lehrmaterialien.

Impressionen

Nicht genug, dem Schwachen aufzuhelfen, auch stützen muss man ihn.

William Shakespeare