Hoffnung für behinderte Stammeskinder in Madyha Pradesh


Eine Chance auf Schulbildung gibt es für die meisten behinderten Kinder in Indien nicht. In der Großgemeinde Sendhwa wollen wir dies nun ändern. 

Der Bundesstaat Madhya Pradesh gehört zu den ärmsten Flecken Indiens. Zu der ohnehin schon schwierigen Lebenssituation kommt hinzu, dass - wie in ganz Indien - viele Kinder körperlich und/oder geistig behindert zur Welt kommen.

In und um die Großgemeinde Sendhwa leben schätzungsweise 6.000 Menschen mit Behinderung. Das Herz von Schwester Julia schlägt ganz besonder für die Kinder unter ihnen, denn sie wachsen auf ohne jegliche Fürsorge und Förderung.

In der Einrichtung "Sneha Sadan" werden zuküftig 70 Mädchen und Jungen auf ein möglichst eigenständiges Leben vorbereitet. In „Sneha Sadan“ wird es für die fünf- bis zehnjährigen zunächst darum gehen, eine möglichst eigenständige, tägliche Routine zu erlernen: selbstständig zu essen, auf die Toilette zu gehen, sich anzuziehen und zu waschen. Der nächste Schritt ist die schulische Förderung, entsprechend den jeweiligen Möglichkeiten der Kinder. Nicht zuletzt stehen dann noch Sprach-, Neuro- und Physiotherapie auf dem Stundenplan.
Aber nicht nur die Arbeit mit den behinderten Kindern selber wird gefördert. Mindestens genauso wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Mütter und Väter müssen lernen, dass ihre behinderten Kinder Fürsorge und Liebe brauchen, um sich entwickeln zu können.

Ziel des neuen Projektes ist es, die benachteiligten Kinder in Sendhwa aus der gesellschaftlichen Isolation zu holen und den Weg in ein möglichst eigenständiges Leben zu eröffnen.

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