Corona-Krise – Die Schwachen leiden am meisten

 

Seit vielen Jahren setzt sich unserer Aktionsgruppe „Kinder in Not“ e.V. dafür ein, benachteiligte Kin-der und Jugendlich in Sachen Bildung, Gesundheit und Ernährung zu unterstützen und ihnen den Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen. Die aktuelle, weltweite Corona-Pandemie stellt sowohl unse-re Arbeit hier in Deutschland, als auch unsere derzeit über 50 Hilfsprojekte vor noch nie dagewesene Herausforderungen.

Die Folgen der globalen Pandemie treffen die Entwicklungs- und Schwellenländer, wo es ohnehin schon am Nötigsten fehlt, besonders hart. Aktuell mussten wir auf Grund der Maßgaben in den ent-sprechenden Ländern alle Schulen und Tagesstätten schließen. Lediglich drei Heime können – von der Außenwelt abgeschlossen – noch arbeiten. Das ist für die Kinder und ihre Familien eine riesige Belastung. Ganz gleich ob auf den Philippinen, in Indien oder Brasilien: in dem Umfeld, aus dem sie stammen, leben die Menschen auf engstem Raum – oft mit vielen Personen in einem Zimmer. An Handhygiene ist bei der prekären Wasserversorgung gar nicht zu denken. Die Mütter und Väter haben Jobs, in denen sie auf Zuruf entlassen werden können und keine Ersparnisse, um die Miete zu bezahlen und Lebensmittel zu kaufen. Mangelernährung und die hohe Anzahl an Grunderkrankungen manchen die Menschen für das Virus besonders anfällig. In den Krankenhäusern mangelt es schon in „guten Zeiten“ am nötigsten. Es ist davon auszugehen, dass weltweit die Armen am stärksten von lebensgefährlichen Covid-19 Verläufen mit Todesfolge getroffen werden.

Wir von „Kinder in Not“ stehen mit unseren langjährigen Projektpartnern auf den Philippinen, in Indien und Brasilien in engem Kontakt. Gemeinsam versuchen wir zu helfen wo es geht, sei es bei der Aufklärungsarbeit für Familien oder der tatsächlichen Notfallhilfe. Bitte, helfen Sie uns dabei.